25 Jahre Kultblinker aus Aachen: „Kellermänner“ leuchten weiter kräftig nach vorne

Die Firma Kellermann GmbH (www.kellermann-online.com) aus Aachen feiert in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum. Das Unternehmen gehört zu den Marktführern im Segment der Hightech- Blinker für Motorräder. In der Motorradszene haben die edlen Produkte Kultcharakter und werden „Kellermänner“ genannt . Die Blinker von Kellermann sind meist Trendsetter im Markt und schaffen völlig neue Möglichkeiten für einen individuellen Umbau. Und wer die LED- Blinker kennt, weiß auch warum: Kompromisslose Hightech im kompakten und formschönen Design. Deshalb wird im Jubiläumsjahr auch wenig Zeit für Feierlichkeiten bleiben: Einige neue Produkte sind in der entscheidenden Entwicklungsphase und werden bald – wie schon so oft –neue Standards auf dem Blinkermarkt setzen.

Dennoch blickt Firmengründer und geschäftsführender Gesellschafter Guido Kellermann kurz zurück und erinnert sich an den Start des „Wunders von Aachen“, dem Aufbau einer kleinen mittelständischen Firma zu einem der Marktführer der Branche. „Als Motorradfahrer waren mir die klobigen Plastikblinker gerade an hochwertigen Bikes im wahrsten Sinne des Wortes ein Dorn im Auge“, so Kellermann, „das wollte ich kleiner, edler und besser machen“.

Der Luft- und Raumfahrttechniker der RWTH Aachen scharte ein Team um sich, fast ausschliesslich Mitstudenten dieser Universität, welche den Status „Exzellenzuniversität“ trägt. Und bis heute stammen alle Ingenieure und technischen Mitarbeiter von dieser Hochschule. Dabei ergänzen zahlreiche Studenten des Maschinenbaus und der Elektrotechnik die Stammmannschaft. Dieses Team hat das Know-how, um kontinuierlich die Entwicklung mit modernster Technik voranzutreiben. Damit ist eine Kompetenz entstanden, welche in der gesamten Branche Ihresgleichen sucht.

Wo andere Hersteller mit abenteuerlichen Fantasienamen à la „Tiger Eye“ Eindruck ohne Substanz schinden wollen, setzen die „Kellermänner“ mit eher technischen Produktbezeichnungen auf deutsche Wertarbeit mit überlegener Technik und formvollendetem Design. Und schaffen damit wiederum echte „Kellermänner“, nicht mehr, aber definitiv nicht weniger.

Der große Sprung in der Firmengeschichte war die Entwicklung des „Lenkerendenblinkers“ mit der nüchternen Verkaufsbezeichnung „BL 1000“ in den Jahren 1996 und 1997. Dieser Blinker hat den Ruf der Firma in Sachen Innovation, Design, Qualität und Exklusivität begründet. Von 1989 bis 1996 hatte Kellermann zunächst mit 2 angestellten Ingenieuren Produkte aus dem Bereich Werkzeuge und Motorradzubehör für Fremdmarken entwickelt und hergestellt. Der BL 1000 war dann das erste echte Kellermannprodukt, welches unabhängig von den großen Handelsketten entwickelt und später auch breit vermarktet wurde. Mit dem Erscheinen des BL 1000 hat der Volksmund dann die Blinker „Kellermänner“ getauft. Sie stehen seither für Qualität und Design ohne Kompromisse. Eine Nachfolgevariante des BL 1000 wurde dann in 2011 mit dem „Red Dot Design Award“ ausgezeichnet.

Kellermann setzte vom Start weg mit seinen Produkten neue Maßstäbe: So waren die per CNC gefertigten Lenkerschwingungsdämpfer aus qualitativ hochwertigem Edelstahl, als andere Hersteller diese noch aus verchromten Guss anboten.

Mit der Kellermann HighPower LED Technologie wurde dieses Segment im Blinkermarkt überhaupt erst definiert. Neben der BL-Reihe war die Entwicklung der Rhombus Blinker ein Meilenstein. Und es geht immer weiter: Der „micro Extreme“-Blinker war der erste micro- Blinker mit allgemeiner KFZ-Zulassung (Quads etc.), der „micro 1000 Dark“ –Blinker der erste mit stark getöntem Glas, er avancierte nach dem Start in 2011 gleich zum Topseller der Kellermann-Palette.

Als einer der ersten Hersteller arbeitet Kellermann auch mit geschützten Markenbegriffen, wie z.B. „Long Life Protection Guard“. Mit einem kleinen und Hightech gesteuerten Mikrokontroller kann Kellermann die Leuchtstärke der Blinker optimal ausreizen und gleichzeitig die Spannungsspitzen im Griff behalten. Ein entscheidender Grund für die sehr lange Lebensdauer der Kellermann-Blinker.

Die Kellermänner gewinnen regelmäßig Preise und stellen in Vergleichstest meist den Testsieger. Im Test „Best Brand 2013“ der Zeitschrift „Motorrad“ war es in der allgemeinen Kategorie Zubehör der dritte Platz. Doch damit nicht genug. Denn im konkreten Produkttest der gleichen Zeitschrift eroberte der Kellermann „micro 1000 extrem“ den ersten Platz mit großem Abstand zu anderen Herstellern. Die Kellermänner wissen natürlich, wie gut sie sind. Es aber von fachlicher Seite und den Kunden immer wieder bestätigt zu bekommen, ist die entscheidende Messlatte.

Herausragend und hervorzuheben ist die technische Ausstattung von Kellermann. Das Unternehmen setzt neben teuren 3D-CAD Systemen auch Simulationssoftware zur Berechnung der Optiken am virtuellen Produkt ein. Dies ist wichtig, um mit höchster Effizienz das Leuchtfeld der europäischen Zulassungsvorschriften zu übertreffen. Alle Produkte sind in Deutschland geprüft und besitzen die strenge „ECE“ Zulassung. Der Kunde muss also nicht mehr zum TÜV, sondern kann die Produkte bei Einhaltung der Anbauvorschriften ohne Vorführung installieren.

Mit Hilfe von komplexen Finite Element Method-Programmen (FEM) werden im Entwicklungsprozess – auf dem Weg zum perfekten Produkt Festigkeits- und Wärmeflussberechnungen am 3D-Modell durchgeführt. Auch das ist entscheidend, um das Maximum an Leistungsfähigkeit aus den kleinen Blinkern herauszuholen. Nur mit diesen Werkzeugen war Kellermann zum Beispiel im Jahr 2003 in der Lage, den ersten zugelassenen LED-Blinker für Motorräder zu entwickeln und die entwickelte Technik patentieren zu lassen.

Kellermann fertigt auf extrem präzisen CNC Maschinen und führt die Oberflächenbearbeitung zum Teil durch Schleif- und Polierroboter durch. Nur mit diesem extremen Aufwand kann Kellermann die eigenen kompromisslosen Qualitätsvorgaben erreichen. Fast alle Produkte sind mit einem Geschmacksmuster geschützt und bereits bei der Entwicklung wurden die Schlüsseltechnologien zum Patent angemeldet und der entsprechende Patentschutz wurde auch erteilt.

Forschung und Entwicklung, edle Materialien und innovative Technik haben ihren Preis. Wer ‚Kellermänner‘ haben will, muss im Vergleich zu Konkurrenzprodukten oft tiefer in die Tasche greifen. Doch die Blinker aus Aachen sind nach Meinung der führenden deutschsprachigen Motorradzeitschriften „…jeden Cent Wert“. Der Preis relativiert sich zudem schnell, wenn die „Kellermänner“ erst mal am Motorrad installiert sind und dem ganzen Gefährt einen völlig neuen Look geben. Und wenn es irgendwann mal neue Kellermänner sein sollen, dann finden die alten auf dem Gebrauchtmarkt immer einen Käufer, die Blinker sind wertstabil und werden geradezu gesucht.

Bei Kellermann gilt: Investiert wird in erster Linie in Produkte. Doch ein bisschen Show geht auch bei Kellermann, natürlich mit ernstem Hintergrund. Von einer Aktion wird die Branche noch lange sprechen. Da überrollte ein M48-Panzer fast 2000 kleine Blinker. Das 45-Tonnen- Ungetüm zermalmte Plagiate aus Fernost mit Hilfe von 820 PS, zwölf Zylindern und knapp 30 Liter Hubraum. Kellermann schickte damit eine klare Message an deutsche Händler, welche die Billigkopien gegen bestehendes Recht ins Sortiment nehmen: Wir schauen nicht tatenlos zu!

In 2014 werden bei Kellermann also die Sektkorken hier und da knallen. Aber nicht auf Feiern zum 25jährigen Bestehen, sondern wenn die neuen „Kellermänner“ präsentiert werden und die Tüftler aus Aachen wieder mal zum Indikator für die künftige Entwicklung einer ganzen Branche werden.

 

Download

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.